Urlaub in der Türkei
   
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Die Türkei ist ein zumindest in den Baderegionen von deutschen Urlaubern intensiv bereistes und recht gut bekanntes Land. Betrachten Sie diese Seite also einfach als einen fotografischen Streifzug durch einige schöne und interessante Gegenden Kleinasiens, vielleicht bekommen Sie Appetit oder finden zumindest einige nützliche Anregungen für Ihren nächsten Urlaub, vielleicht in der Türkei... 
Wir können einen Türkei-Urlaub aus eigener Erfahrung guten Gewissens empfehlen. 

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Impressionen aus Kleinasien mit Tipps für einen Urlaub in der Türkei
Auf dieser Seite gibt's Tipps zu Urlaub in der Türkei - Antalya, Kappadokien, türkische Riviera, Kap Anamur, Ankara, Marmara, Ephesus, Bosporus, Istanbul, Canakkale, Pergamon, Pamukkale, Harran, Urfa, Berg Nemrut, Troja, Höhlenwohnungen und einiges mehr.



Mittelmeerküste und Taurus

Antalya 

Antalya ist umgeben vom gewaltigen Taurus-Massiv. Die Stadt liegt malerisch am östlichen Mittelmeer und ist Anziehungspunkt für viele Urlauber aus aller Welt. Das subtropische Klima Antalyas mit milden Wintern und regenarmem Sommer macht die Stadt zu einem der wichtigsten Touristenzentren der Türkei.

Golf von Antalya 
Blick über einen Teil des Golfes von Antalya

Yivli-Minarett Antalya
Yivli-Minarett in der Altstadt


Kap Anamur
Südlichster Punkt Kleinasiens - das Kap Anamur.

türkische Riviera 
Fahrt entlang der türkischen Riviera

Die Kreuzritterburg kann besichtigt werden, es macht Spaß in den Wehrgängen herumzustöbern. Es sind sogar noch 36 Türme erhalten. 

Kap Anamur
Die von den Kreuzfahrern ausgebaute Burg am Kap

 
Inneranatolien

Kappadokien

In dieser einzigartigen Mondlandschaft bietet sich im Göremetal vor allem ein Besuch der Höhlenwohnungen, der Felskirche sowie einer unterirdischen Stadt an. 

Kappadokien
Bizarre Natur in Kappadokien

Kappadokien ist vielleicht die eindrucksvollste Etappe einer Türkeireise. Unglaublich bizarre Gebilde aus Tuff, oftmals von Menschen zum Bau ihrer Wohnungen ausgehöhlt, fesseln den Blick. Man kann einzelne Häuser besuchen, Gastgeber haben dort mitunter ein nettes Cafe eingerichtet und bieten den obligatorischen Tee an. Im Inneren ist es durchaus gemütlich, Teppiche auf dem unebenen Fußboden und an den etwas krummen Wänden,

Höhlenwohnungen in Kappadokien 
Höhlenwohnungen

Vom ebenfalls ausgehöhlten Burghügel Uchisar kann man eine eindrucksvolle Aussicht auf die Umgebung bestaunen oder auch eine kurze Fahrt in das Tal der Soldaten oder das Tal der Tiere unternehmen.

Ankara
In der modernen Großstadt angekommen, hat man die Möglichkeit zu einer Besichtigung der Neustadt oder des monumentalen  Atatürk-Mausoleums. Danach durchstreift man bei Lust und Laune die Altstadt mit der mittelalterlichen Zitadelle oder besuchten das Anatolische Museum. 

Atatürk-Mausoleum
Atatürk-Mausoleum

Eine Hochburg des Tourismus ist Ankara sicher nicht, die Hauptstadt verkörpert eher eine etwas hektische Metropole der Banken und des Handels.
 





Thrakien und Marmaragebiet

Istanbul


Bosporus 
Blick über den Bosporus: links Europa - rechts Asien

In der alten Hauptstadt des byzantinischen und osmanischen Reichs besicht man z.B. den Hippodrom-Platz, die Hagia Sophia, die Blaue Moschee sowie den Topkapi-Palast. In diesem Palast der türkischen Sultane ist der Besuch der Schatzkammer besonders empfehlenswert. Der osmanische Sultanspalast liegt inmitten eines wunderschönen Parks und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. Die Aussicht von dort auf den Bosporus ist einzigartig, das Bosporus-Foto dieses Berichtes entstand übrigens vom Palast aus.
Natürlich mischt man sich bei Belieben auch unter die Bevölkerung. Ordentlich gehandelt wird vor allem auf dem ägyptischen Basar. Ein Bummel durch diesen Basar, einem riesigen gewölbeartigen Bau mit vielen Läden ist für Istanbul-Besucher sicher sehr empfehlenswert. Orientalische Gewürze, Schmuck, Teppiche, Keramik, Lederwaren, Haushaltsartikel usw. sind in allen Varianten im Angebot und werden lautstark an den Mann oder die Frau gebracht. 

Istanbul - Hagia Sophia 
Die berühmte Hagia Sophia 

blaue Moschee
Sultan-Ahmed-Moschee (blaue Moschee)

Canakkale / Troja
Die Besichtigung der sagenumwobenen Stadt Troja (neuerdings geschrieben: Troia) bei Canakkale gehört zum Umfang fast jeder Rundreise durch die Türkei. Die Ruinen sind zwar durchaus beeindruckend, aber im Vergleich zu Pergamon oder Ephesos bieten sie dem archäologisch nicht vorgebildeten Touristen wohl kaum eine Chance, sich das ehemalige Stadtbild vorstellen zu können. Das Trojanische Pferd (siehe Foto) besteht aus einer Holzkonstruktion und man kann nach Besteigen einer Holztreppe innen herumlaufen, ja sogar zum Fenster herausschauen. :-) Der Überlieferung nach diente das Pferd in einer Kriegslist dem unerkannten Einschmuggeln von Soldaten in die belagerte Stadt.

Trojanisches Pferd
Trojanisches Pferd

Das historische Ilios blickt mittlerweile schon auf eine 5000-jährige Geschichte zurück. Heinrich Schliemann setzte bei seiner Suche nach dem "Schatz des Priamos" - den er letztlich doch nicht fand - die Ausgrabungen des Engländers Calvert fort, bekleckerte dabei aber die deutsche Archäologie des 19. Jahrhunderts wohl nicht gerade mit Ruhm. Man hört, er habe sogar einheimische Helfer zeitweise ohne Anleitung und Kontrolle in hohem Tempo schachten lassen und so unwiederbringliche Kulturgüter zerstört... Die heutigen Archäologen graben vorsichtig in sogenannten Schnitten und legen so die Schichten der 9 Siedlungsperioden Trojas frei.

Pergamon
Pergamon, das hellenistischen Kulturzentrum. Der Besuch der antiken Stätten und Ausgrabungen Pergamons bietet einen Einblick in die hier früher herrschende römische bzw. griechische Kultur. Besonders gut fanden wir den Burgberg, welcher einen wunderschönen Blick auf Bergama bietet. Hier befand sich früher der heute in Berlin ausgestellte Pergamon-Altar. Noch zum Teil erhalten ist der Trajantempel auf der Akropolis. Auch Stadtmauern und einige Gebäude sind noch erkennbar.

Südostanatolien
Berg Nemrut
Inmitten einer wunderschönen Bergwelt findet man den Gipfel des Götterbergs. Oben befindet sich der Grabhügel des Königs Antiochos. 

Götterberg 
Auffahrt zum Götterberg

Berg Nemrut - Götterberg
Auf dem Gipfel

Mühsam nähert man sich zuerst mit dem Auto, dann zu Fuß dem Gipfel des Nemrut Dagi. Der Aufstieg - besser vielleicht als Steilwanderung zu bezeichnen - ist nahezu jeder Altersgruppe zuzumuten und kein großes Problem. Die Aussicht vom Gipfel des Götterberges ist jedoch atemberaubend.

Egegebiet

Ephesus


Ephesus - Celsubibliothek und Markttor
Fassade der Celsubibliothek und Markttor

Hier bietet sich ein Besuch des "Sterbehaus der Heiligen Mutter Maria", der berühmten Ausgrabungen von Ephesus an. Machen Sie einen Rundgang durch die antike Stadt.
Die Spuren von Ephesus ( auch Ephesos ) reichen mehrere tausend Jahre zurück. Die Karar und Lyder, dann die Griechen und zuletzt die Römer betrieben in Ephesus einen erfolgreichen Handel, der erst durch das Versanden des Hafens zurückging. Damit verbunden war dann auch der Niedergang dieser einstmals blühenden Metropole, die in besten Zeiten 200.000 Einwohner gehabt haben soll. Die vor etwa 150 Jahren begonnenen Ausgrabungen werden noch heute fortgeführt und brachten einige bedeutende Ruinen zu Tage. Heute zählen die Ruinen von Ephesus zu den größten Sehenswürdigkeiten der Türkei, das Ausgrabungsgebiet soll sogar das größte der Erde sein.

Pamukkale
Man kann auf den schneeweißen Sinterterrassen wandern und im Wasser der heißen Thermalquellen baden, die diese einzigartige Landschaft formten. Noch vor wenigen Jahren soll der gesamte Bereich der Sinterterrassen zugänglich gewesen sein. Heute sind die auf dem Foto erkennbaren Naturschönheiten dem Besucher zum Betreten gesperrt. Dennoch, eine Fahrt nach Pamukkale lohnt sich, die verbliebenen zugänglichen Terrassen sind auch sehenswert! In der Nähe befinden sich Pools mit heißem Quellwasser, auch einige Thermalhotels der Umgebung bieten Badespaß bei 40 Grad Celsius.

Kalksinterterrasse in Pamukkale
Kalksinterterrasse in Pamukkale

Schon das antike Hierapolis galt im Altertum als Heilbad und die Thermalquellen wurden verehrt. Heute steht die Gegend unter dem Schutz der Unesco.

Südostanatolien
Harran


Harran
Straßenbild in Südostanatolien

Unmittelbar an der Grenze zu Syrien befindet sich das Dorf Harran. Die größten Sehenswürdigkeiten des Ortes sind die aus Lehm erbauten Trulli-Häuser, aber vor allem die Überreste der Universität und der Stadtmauer. Für Mitteleuropäer ist es anfangs schwer vorstellbar, dass ganze Familien über Generationen in diesen Lehmbauten existieren konnten. Nach einer Tasse Tee im Inneren eines Trulli-Hauses, gemeinsam mit einigen netten Einwohnern des Dorfes auf extrem niedrigen Hockern getrunken, verlieren die Häuser etwas ihrer Primitivität. Diese Bauweise war Teil der Kultur dieser Gegend, ist den Klimabedingungen aufs Beste angepasst und irgendwie urig.

Trulli-Häuser 
Bienenkorbartige Trulli-Häuser

Ruinen der islamischen Universität
Ruinen der islamischen Universität

Urfa
Die orientalische Stadt ist mehrere tausend Jahre alt. Urfa - heute mit dem Ehrennamen Sanliurfa - gilt als Geburtsort Abrahams. Ein Besuch der Abraham-Höhle und des Teiches der Heiligen Karpfen ist sehr interessant und auch der Höhepunkt einer Stadtbesichtigung. In den Straßen der Stadt herrscht ein orientalisches Treiben. Nahezu alle Frauen tragen Kopftücher, viele Männer eigenartig weite Hosen und auch die Läden und Stände an den Straßen erwecken den Eindruck, weit in den Orient gereist zu sein.

Urfa - Hali Rahman Camii
Hali Rahman Camii nahe Abrahams Teich


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©2010 Frank Seidel
 

 

 



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