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China - Peking und die chineschische Mauer

Vor
dem Flughafen in
Peking
Kultur und Technik in der City
Peking, die Hauptstadt Chinas, hat ca. 15 Mio.
Einwohner. Die Stadt wurde schon vor etwa 3000 Jahren gegründet
und hat eine wechselvolle, oft kriegerische Vergangenheit hinter
sich. Mehrfach wechselten die Dynastien der herrschenden
Kaiserhäuser. Auch die Mongolen unter Kublai Khan nahmen die
Stadt in Besitz, zerstörten sie und liesen sie vollkommen neu
aufbauen. Der Reisende Marco Polo soll sich übrigens zu Kublai
Khan - Zeiten hier aufgehalten haben.
Der Sommerpalast
15 km nördlich von Peking gelegen ist der Sommerpalast
mit 290 ha der größte Park Chinas. 1153 ließ ihn der Kaiser
als "Garten des Goldenen Wassers" anlegen.

Pavillon
des Buddhaweihrauchs
Der 41 m hohe achteckige Pavillon des Buddhaweihrauchs
mit seinem 20 m hohen Steinsockel gilt als bedeutendster Bau auf
dem Berg der Langlebigkeit.
1735 - 1796 erreichte die Anlage ihre heutigen Ausmaße. Man
erfährt, im Jahre 1860 wurde der Palast von englischen und
französischen Truppen niedergebrannt. So veranlasste Kaiserin
Cixi 1888 den Wiederaufbau. Seit 1924 der Öffentlichkeit
zugänglich ist der Sommerpalast ein touristisches Highlight und
vielleicht der schönste Palast der Welt.
Der
lange Korridor
Westlich der Halle der Langlebigkeit beginnt der
berühmte Lange Korridor, der am Nordufer des Kunminghu-See´s
entlang verläuft. Der 728 m lange Gang aus bemaltem Holz, dessen
Dach auf 273 Säulen ruht, ist mit rund 8000 Landschaftsbildern,
historischen Episoden und Szenen aus bekannten Romanen der
klassischen chinesischen Literatur geschmückt.

Das Marmorschiff,
auch Quinyan Fang genannt
Der Schiffskörper besteht aus Marmor, die Aufbauten aus
Holz, zudem besitzt es zwei Steinräder.

Fahrt mit einem Drachenboot über den Kunminghu -
See, im Hintergrund die Siebzehn-Bogen-Brücke
Der Tiananmen - Platz

Der Platz des Himmlischen Friedens gilt als
größter innerstädtischer Platz der Erde.

Westlich
befindet sich die Große Halle des Volkes
Die monumentale, 1959 entstandene Große Halle des
Volkes nimmt eine Gesamtfläche von 171.800 m² ein. Die
Haupthalle fasst über 10.000 Menschen.

Das Zentrum
des Platzes bildet ein 38 m hoher Obelisk als
Denkmal der Volkshelden und die Mao-Zedong-Gedenkhalle.
Die Gedenkhalle entstand 1977. In der mittleren Halle
ruht Mao in einem Kristallsarkophag.


Im Norden wird der Platz flankiert vom Tor des
Himmlischen Friedens
Das 1417 vollendete Tiananmen - Tor
bildet den Haupteingang zur Kaiserstadt. Über dem Tordurchgang
hängt ein riesiges Portrait Mao Zedongs. An dieser Stelle
rief Mao am 01.10.1949 die Volksrepublik China aus.
Der Kaiserpalast, weltbekannt als
"Verbotene Stadt"

Der Kaiserpalast ist das größte und
bedeutendste Bauwerk Chinas. Der 720.000 m² große Komplex ist
von einer 10 m hohen Mauer und einem 50 m breiten Wassergraben
umgeben.
Im Palast
befinden sich u.a. das Tor der Höchsten Harmonie und die
Goldwasser-Brücken genannten Marmorbrücken. Die Halle der
höchsten Harmonie im Kaiserpalast beherbergt als Thronsaal den
reich verzierten und vergoldeten Kaiserthron. Im Thronsaal fanden
früher bedeutende Zeremonien wie Krönung und Hochzeit der
Kaiser sowie Geburtstags- und Neujahrsfeiern statt.
Der Himmelstempel

Der Himmelstempel ist eine
Sakralanlage. Auf dem Foto der Altar des Himmelsrunds,
welcher aus drei übereinander liegenden weißen Marmorterrassen
besteht.

Die Halle des Erntegebetes gründet
sich ebenfalls auf einer Marmorterrasse. Das Dach besteht aus
50.000 blauen Glasurziegeln.
Ming-Gräber

Besuch der Ming -
Gräber
Die ca. 40 km² große Grabanlage ist der Monumentalfriedhof der
Ming - Dynastie (1368 - 1644). Hier liegen 13 Kaiser und
Kaiserinnen sowie der Kaiser Nebenfrauen

Die Große Halle des Grabes Changling (Ming
- Kaiser Yongle und Kaiserin Xu)
Die chinesische Mauer

Besichtigung der chinesischen Mauer am 60 km nordwestlich von Peking
gelegenen Badaling-Paß.
Die chinesische Mauer erstreckt sich heute über insgesamt 6.700 km und ist im
Durchschnitt 6...8 m, stellenweise bis 16 m hoch. Die Krone ist
bis zu 7 m breit und mit Zinnen versehen. An strategisch
wichtigen Punkten wurden Wachtürme errichtet.
Die erste
chinesische Mauer entstand aus Lehm als Stampfmauer. Vor ca. 2200 Jahren ließen einzelne Herrscher diese Grenzbefestigungen
aus Furcht vor Nachbarstaaten errichten. Es galt, die Hunnen,
später die Mongolen am Eindringen ins chinesische Reich zu
hindern. Die noch teilweise erhaltene, an neuer Stelle massiv
erbaute Mauer, verfiel mit der Zeit jedoch in die
Bedeutungslosigkeit. Er erst nach Gründung der Volksrepublik im
Jahre 1949 wurden einige Abschnitte zur Förderung des Tourismus
wieder instand gesetzt.
Peking und seine Altstadt

In Chinas Großstädten herrscht das totale
Verkehrschaos. So kurven fast 10 Mio Fahrräder durch Peking.
Mitunter kann man auch sehr interessante Verkehrszeichen
vorfinden :-)

Rikschafahrt
durch Peking's Altstadt

Altstadtmarkt
Nächstes
Etappenziel: Xian
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| ©2010 Frank Seidel |