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Hua Hin ist die Sommerresidenz von König Bhumibol. Das
besondere Ambiente Hua Hins wurde bereits im Jahr 1910 während
einer Hochwildjagd entdeckt. Sechs Kilometer lang ist der feine
Sandstrand. Das Meerwasser des Pazifik ist glasklar.

Am 5. Dezember feierte König Bhumibol seinen 74. Geburtstag. Die ganze Stadt war festlich geschmückt.
Aber Hua Hin ist auch noch in anderer Hinsicht sehr interessant. Der Aufstieg Hua Hins war eng mit dem Bau der südlichen Eisenbahnlinie verbunden.
Das wunderschöne königliche Wartehäuschen am Bahnhof von Hua
Hin
Hua Hin ist Haltepunkt des
Eastern & Oriental Express. Nach dem Vorbild des legendären
Venice-Simplon-Orient-Express wurde die spektakuläre
Zugverbindung zwischen Singapur,
Malaysia und
Thailand 1993
eröffnet.
Ziemlich kompliziert war es, die Ankunftszeit des Zuges in
Erfahrung zu bringen. Nähere Informationen als "Sonntag am
späten Nachmittag" waren weder im Hotel noch auf dem
Bahnhof zu bekommen.
So warteten wir geschlagene 2 Stunden auf diesen Zug! Voreilig
fotografierten wir sogar einige Vorortzüge - sicher ist sicher -
;-)

Der Luxuszug wurde im Stil der 30er Jahre komplett renoviert.
Zwei prunkvolle Restaurantwagen, ein Barwagen mit Piano, der
Salonwagen mit Bordbibliothek sowie ein halboffener
Aussichtswagen am Zugende stehen zur Verfügung. Das Ambiente aus
vergangener Zeit!

Geisterhäuschen im
Hotelgelände
Chao Ti, die Geisterhäuschen sind in ganz Thailand zu
finden. Wo immer ein Wohnhaus oder Geschäftshaus entsteht, wird
ein zugehöriges Geisterhäuschen errichtet.
In den Häuschen wohnen der Überlieferung nach die bösen
Geister, welche durch den Bau des Hauses von ihrem angestammten
Platz vertrieben wurden und die es nun zu besänftigen gilt. Dazu
werden täglich Opfergaben wie Räucherstäbchen, duftende Blumen
usw. dargebracht und halten so das Böse von den Hausbewohnern
fern. Die guten Geister jedoch gehören zur Familie und dürfen
im Inneren des Hauses wohnen.
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| ©2010 Frank Seidel |