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Salut
aux pages de moi!
| Hier eine kurze Übersicht zur Route: |
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Übrigens brachten wir es bei der Rundreise auf eine Fahrstrecke von ca. 4000 km.
Total verrückt, stimmts? Natürlich sind wir durch die meisten der genannten Städte nicht einfach durchgefahren, sondern besuchten bei einer Stadtbesichtigung viele in Reiseführern empfohlene Sehenswürdigkeiten. Speziell in Paris war unser Programm deshalb sehr umfangreich!
Impressionen:
Metz
Die erste Etappe unserer
Rundreise durch Frankreich führte uns in die Hauptstadt der Region Lothringen,
in die Bischofs- und Universitätsstadt Metz. Neben der Kathedrale St-Etienne
bietet Metz viele weitere gut erhaltene Sehenswürdigkeiten. Besonders gut
gefallen hat uns das Deutsche Tor (Porte des Allemands) und die Kirche St-Vincent, das Theater und der Theaterplatz.
Metz liegt am Zusammenfluss von Seille und Mosel und besitzt eine malerische
Altstadt mit engen Gassen gut erhaltener alter Häuser.
Porte des
Allemands
Kirche St. Vincent
Das Porte des Allemands östlich vom Altstadtkern ist ein Rest des über die Seille vorgeschobenen Befestigungswerkes des 13. und 15. Jh..
Um unser umfangreiches Reiseprogramm nicht gleich am ersten Tag zu den Akten
legen zu müssen, setzten wir unsere Reise nach dem Stadtrundgang fort und
strebten dem nächsten Ziel zu, der Stadt Verdun mit den bedeutenden
Schlachtfeldern des 1.Weltkrieges.
Verdun
Im Jahre 1916 tobte in dieser
Gegend eine der schrecklichsten Schlachten der Menschheitsgeschichte. Noch heute
sind in den Wäldern um Verdun Bunkeranlagen vorhanden und die überwachsenen Schützengräben der "Hölle von Verdun"
- des Stellungskrieges des Jahres 1916 - zu erahnen.
Wir besichtigten einige wichtige gut erhaltene Geschützstellungen und Forts, so
unter anderem das Fort de Vaux. Dieses Fort, erbaut 1881- 1884 und 1888 durch 2,5 m starken Betonpanzer verstärkt,
hatte bei der Mobilmachung 1915 eine Besatzung von 250 Mann, während der Kampfhandlungen waren zeitweise
sogar über 2000 Menschen im Fort! Auch das Fort Douaumont war ein wichtiger Stützpunkt des Verteidigungsgürtels von
Verdun, es kann ebenso besichtigt werden.
Sehr bedrückend ist auch der Besuch des sogenannten Bajonettgrabens. Am 12. Juni 1916
wurde hier eine Einheit unter intensivstem Granathagel im Schützengraben lebendig verschüttet, einziges Zeichen der Anwesenheit sind
aus dem Erdboden herausragende Bajonettspitzen.
Das Beinhaus von Douaumont
Das Beinhaus von Douaumont wurde zwischen 1920 und 1932 im Herzen des Schlachtfeldes aus dem ersten
Weltkrieg erbaut - ein 46 m hoher granatenförmiger Turm. In zwei Granitgräbern werden die sterblichen Überreste von 130 000 nicht identifizierten Soldaten aufbewahrt.
Hier befindet sich auch der französische Soldatenfriedhof von Douaumont mit den Gräbern von 15000 identifizierten Gefallenen.
Sedan
Von Verdun fuhren wir direkt
weiter zur alten Festungsstadt Sedan. Die Stadt besitzt eine Festung aus dem 15. Jh.
und war am 2.September 1870 Zeuge der französischen Kapitulation unter Napoleon III.
Nach einem Stadtbummel mit Umrundung der Festung klang der erste Tag der
Frankreich-Reise aus. Jetzt hieß es auf der Strecke in Richtung Reims / Paris
eine einigermaßen angenehme Bleibe zu finden. Dies gelang uns nach einiger
Suche in einem Landgasthof in Faissault. Die
Unterkunft war recht preiswert, aber auch entsprechend einfach gehalten. Hier
stellten wir uns auch das erste, leider nicht das letzte Mal, die Frage,
weshalb die französische Küche eigentlich so weltberühmt ist - vom
Frühstück sicher nicht. :-)
Reims
Am frühen Morgen des nächsten
Tages ging es dann in die alte Krönungs- und Bischofsstadt Reims. Die
"Champagnerhauptstadt der Welt" bietet dem Besucher sehr viele
Sehenswürdigkeiten und lässt auf Schritt und Tritt seine große historische
Bedeutung spüren.

Porte de Mars
Der Porte de Mars ist ein 33 m hoher römischer Triumphbogen aus dem 2. Jh. n. Chr., der
bis 1544 als Stadttor diente.
Die bedeutende Kathedrale Notre-Dame ( heilige Jungfrau ), erbaut ab dem Jahre
1211 auf der Stelle einer Kirche aus dem 5. Jh., gehört auf jeden Fall zu einem
Rundgang durch Reims. Aber auch das bischöfliche Palais du Tau neben der Kathedrale
ist sehenswert.
Noch zu erwähnen ist die bronzene Reiterstatue Jeanne d'Arcs, der Jungfrau von
Orleans. Seit ihrer Heiligsprechung 1920 ist sie die zweite Patronin Frankreichs
und begegnete uns auf unserer Rundreise noch öfter.
Zu den angenehmsten Seiten eines Besuches von Reims gehört sicher die
Besichtigung einer Champagnerkellerei. Wir entschieden uns für die Kellerei der
Marke "Mumm". Die Geschichte dieses berühmten Champagnerhauses begann 1827 in Reims.
| Besuch der Champagnerkellerei "Mumm" |
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| Der Kellerabschnitt mit den ältesten gelagerten Flaschen |
Die deutsche Fremdenführerin Anke geleitete uns ein Stück durch die ca. 25 km Gänge in
eine Tiefe von 12 m bei einer Temperatur von 10°C, vorbei an endlosen Regalen hier
gelagerter
Flaschen...
Nach dem Besuch der Keller und dem Verkosten einiger edler Tropfen
verabschiedeten wir uns von Anke und setzten unsere Fahrt fort. Das nächste
Ziel war die Weltstadt Paris.
Paris
Nach 846 km Gesamtfahrtstrecke parkten wir unseren treuen Nissan sicher in einer Pariser Tiefgarage.
Zur Begrüßung oder vielleicht auch als würdigen Einklang unseres
Paris-Aufenthaltes genehmigten wir uns ein wohlverdientes Bier am Place Pigalle.
Beim Bezahlen stellen wir dann erschrocken fest, dass wir vermutlich den ganzen
Platz gekauft hatten. :-) Man sollte eben nicht außerhalb der Gaststätte an
besonders guten Tischen sitzen wollen - das treibt den Preis unnütz in die Höhe.
Künftig werden wir also innerhalb der Gaststätten Platz nehmen.
Unsere Besichtigung von Paris konnte also beginnen. Wir erstiegen den Hügel zur
Sacre-Coeur ( Basilika Herz Jesu ) und genossen den Blick von den Stufen der Sacre-Coeur auf Paris, der
französischen Metropole mit 2,1 Mio Einwohnern im Stadtkern. Im Jahre 52 v. Chr. gründeten die Römer nach Eroberung der gallischen Wasserfeste "Lutetia Parisiorum"
diese Stadt, die nach den Zerstörungen durch Franken und Alemannen im 3. Jh.
für eine gewisse Zeit wieder aufgegeben wurde. Die Merowinger machten Paris
dann zur Hauptstadt des fränkischen, die Kapetinger im 10. Jh. zum Mittelpunkt des französischen Reiches.
Wir schlenderten über den Place de la Concorde, einen der größten und schönsten Plätze der Welt. Dort befindet sich der 23 m hohe und fast 22 t schwere ägyptische Obelisk aus dem
Luxor-Tempel. Der Obelisk war 1831 ein Geschenk von Pascha Mohammed-Ali an König Louis Philippe. Während der Revolution
befand sich auf dem Platz eine Guillotine, der zwischen 1793 und 1795 ca. 2800 Menschen zum Opfer fielen, u.a. Marie Antoinette,
Danton und Robespierre.
Weiter sahen wir das Grand Palais an der Champs-Elysees, der 1,9 km langen Prachtstraße von Paris
und unternahmen eine Stadtrundfahrt mit einem Bus des Unternehmens "Les Cars Rouges", vorbei
z. B. am Arc de Triomphe de I'Etoile. Ansonsten aber eoberten wir Paris zu Fuß
und legten jeden Tag ca. 15...20 km zurück. Wir besichtigten die Kathedrale Notre-Dame,
die Oper, das Hotel de Ville (Rathaus), die Brücke Pont Royal mit Blick auf die Fassade des Louvre und die Brücke Pont du Carrousel.
Dann sahen wir das Palais Bourbon und den Place Vendome usw.. Leider kann ich
hier nicht alle Sehenswürdigkeiten aufzählen, die wir ansteuerten - jedenfalls
sind wir nach 6 Tagen Paris zu dem Schluß gekommen, die Stadt zwar nicht
wirklich gesehen, aber wenigstens etwas kennengelernt zu haben....
Vielleicht deshalb hier nur noch eine kurze Aufzählung der Anlaufpunkte, die
uns besonders gut gefallen haben: Ecole Militaire, Tour Montparnasse,
Place Charles de Gaulle mit dem Triumphbogen, Pont des Invalides und Pont Alexandre III.,
Hotel des Invalides, Stadtteil La Defence mit Grand Arche, Louvre,
Arc de Triomphe du Carrousel,
Palais de Justice, Conciergerie, der etwas futuristisch aussehende Flughafen Charles de Gaulle, Eurodisney,
...
Ein besonderes Highlight, was man sich nicht entgehen lassen sollte, ist das Schloß von Versailles.
Ursprünglich ein kleines Jagdschloß, im Auftrag der Könige zum Residenzschloß
umgebaut, war Versailles die Residenz der französischen Könige. Übrigens fand 1871 im Spiegelsaal
des Schlosses die Proklamation des Deutschen Reiches statt und 1919 wurde im gleichen Spiegelsaal der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet.
Ganz toll ist eine abendliche Lichterfahrt auf der Seine mit einem Schiff der Ausflugslinie "Bateaux Mouches".
Die Statue de la Liberté - eine kleine Freiheitsstatue - ist ein Wendepunkt der Ausflugsschiffe auf der Seine.
Der Eiffelturm wurde zur ersten Weltausstellung 1889 fertiggestellt und hat eine Höhe von 324 m. Er soll aus 15000 Teilen bestehen. Sein Gewicht beträgt dabei ca.7000 t! Bei klarem Wetter kann man angeblich bis zu 70 km weit schauen. Genauer Infos zum Eiffelturm gibt's bei www.structurae.de.

Moulin Rouge, die "Rote Mühle" am Boulevard de Clichy
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Arc de Triomphe de I'Etoile und Avenue de Champs-Elysees
Der Arc de Triomphe de I'Etoile
ist ein wichtiges Nationaldenkmal Frankreichs. 1806 bis 1836 zu Ehren der Grande
Armee erbaut, verkündet er die Siege Napoleon I.
Im Inneren finden sich die Namen von 172 Schlachten und 386 Generälen. Unter dem Bogen ruht seit 1920 der Unbekannte
Soldat, ihm zu Ehren brennt die ewige Flamme.
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Dornröschenschloß und Mondkanone im Eurodisney
Zu unserem Paris-Aufenthalt
gehörte natürlich auch der Besuch des 1992 eröffneten Eurodisney.
Viele Attraktion, wie z.B. Space Mountain im Discoveryland, das Dornröschenschloß im Fantasyland,
eine atemberaubende Fahrt durch ein verlassenes Goldbergwerk im Frontierland, der Besuchertrubel auf der Main
Street und Legends of the Wild West im Fort Comstock verzaubern und begeistern
die Besucher.
Nach einer überwältigenden Woche
Paris freuten wir uns wieder auf die Fortsetzung unserer Rundreise und starteten
am Morgen des siebenten Tages in Richtung Mont Saint Michel.
Mont-Saint-Michel
Bei leider etwas regnerischem Wetter
erreichten wir Mont-Saint-Michel, die normannische Felseninselburg im Ärmelkanal.
Im Jahre 708 lies der Erzbischof Aubert von Avranches diese Abtei gründen, bis ins 16. Jh. folgten Bauten im romanischen und gotischen
Stil und Dank solider Befestigung wurde das "Wunder des Abendlandes" wohl nie
erobert. Der Aufstieg ins Innere ist nicht sonderlich anstrengend und von vielen
Souvenierständen umrandet.

Mont-Saint-Michel, eine normannische Felseninselburg im Ärmelkanal
Bei gutem Wetter gibt Mont-Saint-Michel sicherlich eine tolles Fotomotiv ab, da es aber wie aus Kannen goss, waren wir schon froh, das unser Fotoapparat den Trip überhaupt überstanden hat.
Saint-Malo
Weiter ging die Reise! Unser Tagesziel nach 570 km
war Saint-Malo, die bretonische Hafenstadt und mittelalterliche
Seefestung. Für uns waren die Festung und der Hafen schon allein die weite
Anreise wert, Saint-Malo war einer der Höhepunkte unserer Reise. Hier
übernachteten wir auch, nachdem wir ausgiebig die Stadt erkundet und den
herrlichen Blick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln genossen hatten.
Cherbourg
Am nächsten Morgen setzten wir unsere Fahrt in Richtung der Invasionsstrände
des D-Day fort. Als ersten Anlaufpunkt wählten wir die Stadt Cherbourg an der Nordküste der Halbinsel Cotentin.
Hier befindet sich eine französische Flottenbasis und ein bedeutender Hafen.
Wir besuchten das Fort de Roule auf dem Hügel Montagne. Im Fort gibt es eine
interessante Ausstellung zu besichtigen und vor allem eine wunderschöne
Aussicht über Stadt und Hafen.
Strände des D-Day
und das Hinterland in der Normandie
Von Cherbourg aus starteten wir unsere Rundfahrt zu allen wesentlichen Orten der
Geschehnisse des D-Day im Jahre 1944. Am D-Day begannen die allierten Armeen
mit Luftlandetruppen und einer riesigen Schiffsarmada die deutsch besetzte
französische Küste anzugreifen und letzlich auch zu besetzen.
Der Leuchtturm auf dem Pointe de Barfleur, die Seeabwehr-Anlage von
Crisbecq, die Batterie von Azeville, Sainte-Marie-du-Mont und das Musee du Debarquement (Utah
Beach) gehörten zu den von uns besuchten Sehenswürdigkeiten.

Landungsstrand Utah-Beach, wo die 4. US-Infanterie-Division landete
Dabei endetete die erste Tagesetappe in der Normandie in Grandcamp Maisy, sie
fand in der sehr
empfehlenswerten "Auberge au Petit Mareyeur" bei einem tollen
Abend-Menü ihren Abschluß.
Gleich am Morgen des nächsten Tages ging es weiter nach Saint-Mere-Eglise.
Im Laufe des Absprungs der Luftlandetruppen in der Nacht vom 5. zum 6. Juni 1944 ist ein
Fallschirmspringer der 101. Airforce Division lange Zeit an der Kirche des Ortes
hängen geblieben. Noch heute gedenkt man dem unglücklichen Soldaten, an der
Kirche hängt eine lebensgroße Puppe des Fallschirmspringers...
Der nächsten Anlaufpunkte waren dann der Pointe du Hoc,
Omaha Beach, Colleville-sur-Mer, ein amerikanischer Soldatenfriedhof mit den sterblichen Überresten von
über 9000 Militärangehörigen, Kapelle, Denkmal und Gedenktafel der Vermißten mit den Namen von 1557 Soldaten
zu besichtigen.
Weiter ging es nach Bayeux. Hier besichtigten wir
das Musee Memorial de la Bataille de Normandie und die Kathedrale Notre-Dame. Im
Musee de la Reine Mathilde ist ein 70 m langer, um 1077 gefertigter Bildteppich ausgestellt, welcher in 58 Szenen
die Eroberung Englands im Jahre 1066 darstellt.
Nach dem Besuch von Longues-sur-Mer fuhren wir nach
Arromanches, dem Ort des ehemaligen künstlichen Hafens "Mulberry B".
Der Strand von Juno bei Couseulles, Quistrehem und die Pegasus
Brücke von Benouville waren die nächsten
Anlaufpunkte.
Ein Abstecher nach Merville war die letzte Station,
bevor wir unsere Übernachtung in Herouville Saint Clair - unmittelbar bei Caen
organisierten.
Caen
Caen ist einer der wichtigsten Orte der unteren Normandie und des Departements
Calvedos. Nach dem Frühstück fuhren wir ins Zentrum der Stadt und besichtigten
das Chateau, ein vom Wilhelm dem Eroberer 1060 angelegtes befestigtes Schloß.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt verließen wir die Stadt in Richtung Lisieux.
Lisieux
Hier besichtigten wir die Kathedrale St.-Pierre, welche um 1170 begonnen und im 13.Jh. vollendet wurde. Die ebenfalls sehenswerte weiße Basilika ist der "Heiligen Theresia vom Kinde Jesu" geweiht. Ihren Ausmaßen nach (Höhe ca. 95 m) ist diese Basilika eine der größten, welche im 20. Jh. gebaut wurde. Von hier ging es auf einer längeren
Fahrt weiter nach Le Havre. Das Interessante an dieser Strecke ist die Überquerung des Pont de Normandie (Brücke der Normandie). Sie ist die größte Hängeseilbrücke der Welt und überspannt die Seine, dabei gilt es im Anschluß gleich noch eine "Kurvenbrücke", welche eine Hafenzufahrt überspannt, zu überqueren.
Le Havre
Le Havre wurde um 1517 gegründet und ist im 2. Weltkrieg recht stark zerstört
wurden. Leider hatten wir einen engen Zeitplan und konnten in Le Havre nur einen
kurzen Fotostopp einlegen. Also ging es weiter nach Etretat.
Etretat
Die Felsenküste von Etretat mit den 90 m hohen Kreidefelsen lädt zum Wandern,
Baden oder nur einfach zum Liegen am Strand ein.

Etretat - Strand mit den steil ins Meer abfallenden Kreidefelsen
Wir erkundeten ausgiebig den Strand mit seinen beeindruckenden Felsen, die
Läden unmittelbar am Ufer und gönnten uns ein erfrischendes Bad im
Ärmelkanal. Bis Fecamp, unserem Tagesziel war es nicht mehr allzu weit.
Fecamp

Hier gibt es
köstlichen Benediktinerlikör :)
- Palais de Benedictine
-
Benediktiner-Mönche destillierten
hier um
1510 den ersten Benediktinerlikör. Nach
einem Rundgang im Palais de Benedictine
kann man heute vom leckeren Likör kosten, der den Besuchern kostenlos zum
Probieren angeboten wird.
Das Stadtzentrum von Fecamp und die Hafenanlagen des alten Seebades haben viel Schönes
und Interessantes zu bieten. Ein ausgedehnter Spaziergang rundet einen Besuch in
Fecamp ab.
Wir übernachteten im Fecamper Hotel d'Angleterre und erholten uns etwas
von dieser Tagesetappe. Bis Fecamp war unser Kilometerkonto schon auf
stattliche 2199 km angewachsen....
Rouen
Am nächsten Tag unternahmen wir einen Abstecher nach Rouen, der alten Hauptstadt der Normandie.
Die Stadt machte sich einen - leider unrühmlichen - Namen als Ort der Verbrennung Jeanne d'Arc´s,
der Jungfrau von Orleans. Ein kleines Museum und die blumengeschmückte Stätte
der Hinrichtung erinnern an das Schicksal der armen Frau.
Viele alte Häuser am Place du Vieux Marche
verleihen der Stadt einen historischen Charakter. Vor allem die gotische Kathedrale Notre-Dame in
Rouen, eine der größten und schönsten Frankreichs, war außerordenlich
sehenswert. Unser Aufenthalt in Rouen war etwas zu kurz bemessen um die Stadt
richtig kennenzulernen - aber unser Plan mahnte. Wir wollten weiter nach
Dieppe.
Dieppe
Kurz vor Dieppe erreichten wir links der Straße den kanadischer Soldatenfriedhof.
Die meisten der hier liegenden 952 Soldaten sind am 19. August 1942 beim mißglückten Landungsversuch
gefallen. Der Mißerfolg dieser Truppenanlandung bestätigte vermutlich die Alliierten in ihrer Ansicht, dass
der "deutsche Atlantikwall" recht gut befestigt ist. Letztlich dauerte
es dann ja noch bis 1944, bis der D-Day gestartet wurde.

Blick auf das 1433 erbaute Schloß
Das hoch über der Stadt liegende Schloß ist heute ein Museum. Wir besuchten
noch den Strand und bestaunten die Kreidefelsen. Dieppe besitzt im Stadtkern
eine prächtige Kirche und an der Kanalküste einige Hafenanlagen. Weiterfahrt nach
Calais.
Calais
Abends in Calais angekommen übernachteten wir im weniger empfehlenswerten Hotel
Victoria unweit des Hafens. Nach unserer Tagestour von 377 km waren wir
allerdings froh, überhaupt schnell ein Hotel gefunden zu haben.
Am nächsten Morgen begann unser Abstecher nach Dover
mit einem ausgedehnten Fußmarsch durch den Hafen von Calais. Irgendwie haben
wir den Zugang zum Passagier-Terminal nicht gleich gefunden und sind hunderte
von Metern an hohen Zäunen entlang spaziert... Mann wird sich ja mal verlaufen
dürfen, oder ;)
Nach dem Kauf der Tickets bei der P&O Stena Line
konnte es aber endlich losgehen. Der Hafen von
Calais, an der Straße von Dover gelegen, ist ein wichtiger Hafen für die Überfahrt nach England.
Bis Dover sind es ca. 34 km. Unser Fährschiff benötigte für diese Strecke 75 min,
dabei schaukelte es, als seien wir mitten im Atlantik.
Weitere Infos über dieses Abstecher nach Dover gibt es auf meiner Seite zu Großbritannien.
Zurückgekehrt aus dem Empire ;) verliesen wir unser Fährschiff wieder und
begaben uns auf Fahrt in Richtung Lille.
Lille
Unweit der Universitätsstadt übernachteten wir preiswert in einem Hotel der F1-Kette.
Leider sahen wir von Lille praktisch nichts, zumindest spazierten wir aus
Zeitgründen nicht durch die sicherlich interessante Innenstadt.
Heimfahrt über
Belgien
Jetzt hieß es für diesmal Frankreich Lebewohl zu sagen. Wir hatten unser
selbst aufgestelltes Rundreiseprogramm geschafft, wenn auch unterwegs klar wurde,
dass wir uns recht viel vorgenommen hatten. :-)
Die Heimfahrt gestaltete sich dann noch als Tagesetappe von ca. 790 km. Wir
besuchten unterwegs das Schlachtfeld von Waterloo mit dem riesigen Hügel beim
Dorf Braine-l' Alleud und das Fort Eben-Emael am Albert-Kanal.
Die Reise endete nach 14 Tagen wieder in Deutschland, unser Nissan hatte brav
durchgehalten und diese Fahrt durch Frankreich ohne jegliche Beulen und Kratzer
überstanden.
Wer mehr über Frankreich wissen möchte, ist auf unserer Webseite zur Rundreise
Südfrankreich herzlich willkommen! Im Jahr 2004 bereisten wir die Regionen Provence - Alpes - Cóte d'Azur, Rhone-Alpes
und Elsaß.
Dem Leser dieses Reiseberichtes vielen Dank fürs Interesse und "Merci pour ton
visite"...
Diese Seite ist auch erreichbar über www.reisebericht-frankreich.de.vu
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| ©2010 Frank Seidel |